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David Luiz heiß auf Champions-League-Finale

Chelsea-Spieler David Luiz ist optimistisch, dass er im Finale der Champions League am kommenden Samstag zu einem Einsatz kommen wird. Am 16. April hatte sich der Innenverteidiger im Halbfinale des FA-Cups gegen die Tottenham Hotspur eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Indes übte Bayern-Präsident Uli Hoeneß Kritik an der Preispolitik der UEFA.

„Ich fühle mich von Tag zu Tag besser“, freute sich Luiz im Interview mit den Fußballnachrichten und kündigte zugleich an: „Auf dem Platz fühle ich mich wohler und ich möchte Fußball spielen. Mein Platz ist auf dem Feld, nicht draußen.“ Dabei unterstrich der Brasilianer seine Absicht, gegen den deutschen Rekordmeister im „Finale dahoam“ auf dem Platz stehen zu wollen: „Ich wollte gegen Barcelona und ich wollte das FA-Cup-Finale spielen, aber das Match am Samstag in München ist noch ein viel spezielleres.“

Das letzte Wort hat dabei allerdings nicht der 25-Jährige, sondern Interimstrainer Roberto di Matteo. Dieser hatte bereits erklärt, dass sowohl Luiz als auch der angeschlagene Gary Cahill (Oberschenkelverletzung) wieder ins Training einsteigen werden. Die Entscheidung, ob die Spieler am Samstag eingesetzt werden, würde jedoch erst kurzfristig getroffen.

Sollte Luiz bis zum Wochenende fit werden, dann dürfte er jedoch so gut wie sicher gesetzt sein. Schließlich stehen die Londoner ohnehin vor Problemen in der Verteidigung. Mit Abwehrchef und Mannschaftskapitän John Terry (Rot-Sperre) und Branislav Ivanovic (Gelb-Sperre) müssen gleich zwei der absoluten Leistungsträger draußen bleiben. Auch die beiden Mittelfeldspieler Raul Meireles und Ramires werden di Matteo gegen Bayern nicht zur Verfügung stehen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß schimpfte indes über die überzogene Preispolitik der UEFA. „Da wird es mir selbst schlecht“, sagte Hoeneß und sprach damit die hohen Ticketpreise für das CL-Finale an, die zwischen 70 bis 3500 Euro liegen. „Ich betrachte den Fan nicht als Melkkuh“, sagte Hoeneß, der hervorhob, dass man bei den Münchnern eine Stehplatz-Dauerkarte schon für 120 Euro erwerben könne.

Hoeneß selbst erzählte, er habe für die Mitarbeiter seiner eigenen Bratwurst-Firma in Nürnberg eine Loge in der Allianz-Arena gemietet. Ganze 53.000 Euro musste der Bayern-Boss dafür berappen. Angesichts des Preises habe er sich jedoch hinterher selbst gefragt, was er da tue.

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